Flexible Elektronik - nahe am Menschen
Die Fragen der Zukunft - wir suchen Ideen! Ob Fachmann, Student, Rentner oder Privatperson: 

Der Wettbewerb ist abgeschlossen. Die Gewinner stehen fest. Sie können dennoch weiterhin Ideen abgeben oder Ideen bearbeiten, die nach dem Teilnahmeschluss eingereicht wurden. Warum? Ihre Idee wird in den kommenden Szenario Workshops von Experten zusammen mit den anderen Ideen zu einem Zukunftsbild zusammenfügt. Ggf. wird sogar ein Projekt daraus entstehen, an dem Sie partizipieren.

 

Was wird aus den Ideen?

Im nächsten Schritt bringen wir nun ausgewählte Experten aus den Bereichen flexible Elektronik und Medizintechnik in einem Workshop zusammen, um die eingereichten Ideen weiterzuentwickeln mit dem Ziel, daraus realisierbare Szenarien für Einsatzmöglichkeiten der flexiblen Elektronik in der Gesundheitsvorsorge zu entwickeln. Hierfür vernetzen wir Akteure aus beiden Bereichen und laden sie ein, an der Umsetzung der Ideen mitwirken. 

MACHEN SIE MIT! - Hier erfahren Sie mehr:

 


flex-MED – was ist das?

"flex" steht hier für flexible Elektronik – Elektronik, die extrem leicht und sogar formbar ist. Flexible Elektronik lässt sich verbiegen und auf alle möglichen Oberflächen aufbringen, ganz egal, wie diese geformt sind.
"MED" steht für den Bereich Medizin, Gesundheit und Vorsorge, wo flexible Elektronik bald eine entscheidende Rolle spielen wird. In unserem Wettbewerb geht es darum, Ideen für Anwendungen, Produkte und Konzepte für flexible Elektronik in der Medizin-Technik zu sammeln. 

 

  • Die beste Therapie ist eine effiziente Vorsorge. Wie kann die medizinische Vorsorge durch innovative diagnostische Möglichkeiten auf den neuesten Stand gebracht werden?
  • Welche Möglichkeiten bietet die Technologie in Bezug auf die Heilung von Krankheiten, beispielsweise bei der Bestrahlungs-/Lichttherapie, bei Sensoren und der Diagnostik, in Implantaten oder Pflastern?
  • Senioren wollen so lange wie möglich für sich selbst sorgen. Gesundheitsmonitoring und Assistenzsysteme werden deshalb in Zukunft eine besondere Rolle spielen. Wie kann die Lebensqualität durch solche Systeme entscheidend verbessert werden?

 

Die flexible Elektronik bietet neuartige & vielfältige Möglichkeiten. Sie werden begeistert sein!

FLEXIBEL & BIEGBAR

Flexible Elektronik ist leicht, formbar und flexibel. Schon jetzt können Batterien, Sensoren, Solarzellen oder organische Leuchtdioden auf biegbaren Trägermaterialien gedruckt oder aufgedampft werden. Die Kombination dieser Funktionen und die anschließenden Umformungen durch Falten, Hinterspritzen, Tiefziehen oder Laminieren machen völlig neue Bedien- und Anwendungsszenarien möglich.

LEICHT & DÜNN

Flexible Elektronik kann auf dicke und große Bauelemente verzichten. Die Platine schrumpft auf die Dicke einer dünnen biegbaren Folie. Der Verzicht auf konventionelle Bauelemente verschafft der flexiblen Elektronik eine Leichtigkeit, die in das Design und die Entwicklung neuer Produkte einfließt.

LEUCHTEND & TRANSPARENT

Flexible Elektronik kann mit faszinierten neuen Lichtelementen ausgestattet werden. Organische Leuchtdioden bestehen aus Schichten 100mal dünner als ein menschliches Haar. Durch die freie Formenwahl und die Biegsamkeit schmiegt sich die leuchtende Folie um gebogene Formen wie eine zweite Haut. Das intensive weiche flächige Licht kann als Anzeigeelement oder z.B. zur Unterstützung der Heilung von Wunden dienen. Die faszinierte Technologie der organischen Leuchtdioden ermöglicht es sogar transparente leuchtende Flächen zu erzeugen: Eine gebogene Fläche wie aus Glas.

GROßFLÄCHIG & DRUCKBAR

Flexible Elektronik kann wie die tägliche Zeitung einfach gedruckt werden. Es gibt keine Limitierung hinsichtlich Form und Größe.

INNOVATIV & GRÜN

Flexible Elektronik bündelt innovative Technologien. Ein sehr geringer Energie- und Ressourcenaufwand ermöglicht neuartige funktionale Produkte. Das ist nachhaltig und schont die Umwelt.

Wir suchen kreative Ideen für die Nutzung der vielfältigen Möglichkeiten der flexiblen Elektronik. Insbesondere sind wir auf der Suche nach Anwendungen, mit denen sich das Wohlbefinden, die Genesung und Heilung von Menschen unterstützen lässt. Anwendungen, die gesundheitliche Parameter messen. Die Senioren im Alltag behilflich sind oder Kinder beim Lernen helfen. Kurz: Wir suchen Ihre Ideen für das Zusammenspiel von Mensch und flexibler Elektronik.
flex+ Open Innovation ist ein BMBF-Projekt, das von der Fraunhofer Gesellschaft, dem Fraunhofer FEP und dem Fraunhofer IAP mit Unterstützung von Industriepartnern geführt wird. Das Konsortium von flex+ hat sich zum Ziel gesetzt, flexible Elektronik in Deutschland zu fördern und Konzepte in Anwendungen zu überführen.
Unsere Jury wird unter allen eingereichten Ideen folgende 3 Hauptpreise vergeben:

1. Preis  1.500 €
2. Preis  1.000 €
3. Preis     500 €

Die drei Gewinner werden zur Preisverleihung am Fraunhofer FEP in Dresden eingeladen. Die Gewinner werden ab den 1. September 2016 informiert.
Die Präsentation Ihrer Idee sollte den Umfang von einer A4-Seite nicht überschreiten. Zur besseren Vermittlung Ihrer Vorschläge können Sie gern Bilder oder Videos einreichen.

Bei der Bewertung wird die Jury insbesondere auf folgende Kriterien achten:

INHALT DER IDEE

  • Ist die Idee originell?

  • Wurden Eigenschaften der flexiblen Elektronik berücksichtigt oder wurden neue Eigenschaften genannt, die entwickelt werden müssen?

  • Welcher Nutzen ergibt sich?



DARSTELLUNG DER IDEE

  • Ist die Idee verständlich und ausführlich genug beschrieben?

  • Hat der Ideengeber Grafiken und Konzepte hinzugefügt?

Start des Wettbewerbs:    1. Juni 2016 – 12:00 Uhr
Ende des Wettbewerbs:  31. Juli 2016 – 23:59 Uhr

Die Preisverleihung findet am 28. September 2016 am Fraunhofer FEP in Dresden im festlichen Rahmen des Industry Partners Day 2016 statt.

Die Weiterentwicklung der Ideen wird in einer Zukunftswerkstatt geplant. Der Ideensucher ist ausdrücklich daran interessiert, dies gemeinsam und im Einverständnis mit den Ideengebern zu tun. Bei Fragen hierzu sprechen Sie uns gerne an: kontakt@innovationskraftwerk.de

Die Jury besteht aus unabhängigen Experten aus verschiedenen Branchen:

 

Burkhard Dümler

Burkhard Dümler, 
Director Program & Projects, IT Innovation, adidas

 

Bio:

  • Burkhard Dümler leads in his current role innovation projects related to wearables and future business models for adidas. 
  • He started his career at adidas 2012 and was responsible for the development of activity trackers, smart watches and fitness apps on all miCoach platforms. 
  • Previous assignments have been with Siemens-Mobile, BenQ-Siemens Poland and SIEMENS Healthcare USA.
  • Burkhard has a Masters degree of computer science received 2001 from Albert-Ludwig University Freiburg. 
  • He is a known expert for agile software development and worked in his career as software developer, system architect, project manager, R&D manager and director development. 
     

Prof. Dr. Richard H.W. Funk

Institut für Anatomie, Medizinisch Theoretisches Zentrum,

Technische Universität Dresden 

 

Bio:

  • Seit 2010 Mitglied des Senats der TU Dresden.
  • 2004-2012 Panelgutachter bei der DFG.
  • 2000 – 2006 Präsidium der Anatomischen Gesellschaft.
  • 1999 – 2003 Dekan für Forschung der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus Dresden. 
  • Ab 1994 Lehrstuhl für Anatomie der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus Dresden.

Dr. Marten Haesner

Charité

 

Bio:

  • 2016 Promotion zum Dr. rer. medic.
  • 2014 Preisträger SilverStar Award.
  • Seit 2013 Leiter der Arbeitsgruppe Alter+Technik. 
  • Seit 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Geriatrie der Charité: Projektleiter verschiedenster Verbundprojekte.
  • 2009-2012 Projektassistent in der Forschungsgruppe Geriatrie der Charité: Koordination im Verbundprojekt SmartSenior, Koordination der AG Alter+Technik, Wissenschaftliche Mitarbeit im Verbundprojekt SmartSenior.

Marcus Kottinger

IBM Watson IoT

 

Bio:

  • Seit 2016 Projektmanager für Life Science und Industrie 4.0 bei IBM Watson IoT
  • 2014-2015 Projektmanager Energie, Netzbetreiber und Smarter Cities Lösungen bei IBM
  • 2008 – 2014 Change und Projektmanager bei Siemens EMEA / CEE
  • 2004 – 2007 Change und Projektmanager bei Raiffeisen Bank CEE
  • 1998 – 2004 Change und Projektmanager bei Unicredit CEE

Prof. Dr. Karl Leo

Institut für Angewandte Photophysik

Technische Universität Dresden

 

Bio:

  • Seit 1993 leitet Karl Leo das Institut für Angewandte Photophysik der Technischen Universität Dresden.
  • Sein aktuelles Arbeitsgebiet sind Organische Halbleiter, von den Grundlagen bis hin zu Anwendungen, z.B. als Organische Leuchtdioden (OLED) und Organische Solarzellen.
  • Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Zukunftspreis des Deutschen Bundespräsidenten.
  • Er ist Mitbegründer einiger Firmen, u.a. Novaled AG und Heliatek GmbH.

Paul-Friedrich Loose

Landesgeschäftsführer BARMER GEK Landesvertretung Sachsen

 

Bio:

  • Nach einer Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten war er bei der BARMER Ersatzkasse in verschiedenen Funktionen tätig.
  • 1990 kam der gebürtige Sauerländer nach Ostdeutschland. Als Sozialversicherungsbeauftragter in Halle an der Saale beteiligte er sich aktiv, die gesetzliche Krankenversicherung in den neuen Bundesländern aufzubauen.
  • Sechs Jahre später wurde Paul-Friedrich Loose Bezirksgeschäftsführer der damaligen BARMER in Leipzig.
  • Seit 2001 ist er Landesgeschäftsführer der BARMER GEK Sachsen.

 

Mark Matzas

Siemens Healthcare GmbH Strategy and Innovation

 

Bio:

  • Mark Matzas leitet seit 2015 das Technologiefeld in vitro Diagnostik und Bio Science im Technology Center der Siemens Healthineers und verantwortet dort die Entwicklung von neuen Technologien im Bereich Labordiagnostik.
  • In der Zeit von 2012 bis 2015 war er in verschiedenen Rollen in der zentralen Forschung der Siemens AG (Corporate Technology) tätig, zuletzt als Forschungsgruppenleiter für Bio Science in Deutschland.
  • Vor dem Eintritt bei Siemens bekleidete Mark Matzas verschiedene Positionen im Bereich R&D, Produktion und Support in der Biotechnologie- und Diagnostik-Branche.
  • Mark Matzas ist Diplom-Chemiker und promovierte 2006 zum Dr. rer. nat. auf dem Gebiet der Molekularbiologie.

 

Dr. Jan Meiß

TÜV SÜD, München

 

Bio:

  • Seit 2015 Freiberuflicher Trainer zu Risikomanagement, Managementsystemen und Auditing.
  • Seit 2014 Lead Auditor bei TÜV SÜD; Schwerpunkte: Aktive Medizinprodukte, Zulassung und Managementsystem-Audits.
  • 2011-2013 Teamleiter „Hybride Energiesysteme“, RLI gGmbH.
  • 2007-2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, TU Dresden; Promotion zum Dr. rer. nat. über organische Elektronik. Träger des Dissertationspreises „Green Photonics“ 2012 und des Wissenschaftspreises 2012 des UMSICHT-Fördervereins.

 

 

Sebastian Wolfram

Sebastian Wolfram

Industriedesigner, WOLFRAM Design/Engineering, Dresden 

 

Bio:

  • Als Dipl.-Ingenieur und Industriedesigner war Sebastian Wolfram u. a. im Bereich Fahrzeugdesign im In- und Ausland tätig, bevor er  2006 die WOLFRAM Design/Engineering gründete.
  • Die WOLFRAM Design/Engineering ist international maßgeblich im Industriedesign sowie in der Entwicklung von medizinischen Produkten tätig.
  • Neben zahlreichen Projekten im Maschinenbau und Anlagendesign ist Sebastian Wolfram u.a. für die Gestaltung der weltweit ersten serienreifen OLED Leuchte sowie Applikationen für flexible Elektronik verantwortlich.
  • Die Leistungen der  WOLFRAM Design/Engineering wurden mit verschiedenen internationalen Designpreisen (Inventions Geneva, Plus X Award) und dem German Design Award 2015 honoriert.

 

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahmebedingungen zum Ideenwettbewerb finden Sie hier

 

WICHTIG: Abweichend zu § VI und §VII gelten für den Wettbewerb Flex-Med folgende Bedingungen:

Sämtliche Rechte an den eingereichten Ideen einschließlich der Gewinner-Ideen verbleiben beim jeweiligen Ideengeber.